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23 | 09 | 2017
Ausspähen, aufspüren, ausschalten - Militärforschung am Fraunhofer-Institut IOSB PDF Drucken
Freitag, den 26. November 2010 um 21:21 Uhr

Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) in Karlsruhe und Ettlingen

Wie eine renommierte Forschungsinstitution zum effizienteren Töten beiträgt

Dass Karlsruhe einen mehr oder weniger erfolgreichen Fußballverein hat, wissen viele und dass Karlsruhe zuweilen die Residenz des Rechts genannt wird, ist auch etlichen bekannt. Dass die badische BeamtInnenstadt außerdem über eine Universität mit Exzellenzimage verfügt, ist schon weniger bekannt und nur einer verschwindenden Zahl von Wissbegierigen dürfte bewusst sein, dass in der „Fächerstadt“ (und im benachbarten Ettlingen) das „größte europäische Forschungsinstitut im Bereich Bildgewinnung, -verarbeitung und –auswertung“[1] angesiedelt ist und sich auch mit militärischer Forschung und Entwicklung befasst. Bei der nicht nur quantitativ bedeutenden Einrichtung handelt sich um das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung oder kurz IOSB.
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Truppenabzug aus Afghanistan -Veranstaltung mit Oberstleutnant a.D. Jürgen Rose PDF Drucken
Donnerstag, den 28. Oktober 2010 um 21:59 Uhr

Sofortiger Abzug der Truppen aus Afghanistan statt „Verteidigung Deutschlands am Hindukusch“!

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Oberstleutnant a.D. Jürgen Rose
Vorstandsmitglied des Arbeitskreises „Darmstädter Signal“

„Neun Jahre dauert nun schon der Krieg in Afghanistan. Zehntausende Afghanen und viele Tausende Soldaten der ausländischen Interventionstruppen sind dem sinnlosen Töten am Hindukusch zum Opfer gefallen.
Statt Frieden, Stabilität und Wiederaufbau zum Wohle der Menschen nach Afghanistan zu bringen, verstricken sich die fremden Streitkräfte immer tiefer in einen aussichtslosen Guerillakrieg, führen eine Großoffensive nach der anderen und bringen den afghanischen Familien Tod und Verderben statt sie zu beschützen.
Sehen so Demokratie und Menschenrechte, Wiederaufbau und Entwicklung nach westlichem Muster aus?

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Kungebung zum Abschluss von PAXX - Peace Action Trainings PDF Drucken
Freitag, den 29. Oktober 2010 um 07:21 Uhr

Straßentheaterszene PAXX-Abschlusskungebung, Mannheim 1.11.10Großpuppen als sichtbarer Ausdruck für neuen Schwung durch aufbauende Aktionskonferenz-Tage

Zwei Meter hohe Großpuppen und Straßentheaterszenen zeigten, dass die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der viertägigen PAXX - Peace Action Trainings in den Workshops erfolgreich neue Formen gefunden haben, Abrüstung und Frieden wieder stärker in die öffentliche Debatte zu bringen. Das ist dringend nötig, angesichts der Tatsache, dass Deutschland Europameister im Rüstungsexport ist und auch die Bundeswehr selbst permanent teurere und tödlichere Waffen beschafft. Während die Bundeswehr ihre Auslandseinsätze und Werbefeldzüge verstärkt, kommt  die atomare Abrüstung kaum voran und immer noch lagern Atomsprengköpfe im Fliegerhorst Büchel in der Eifel in Rheinland-Pfalz. Darüber wurde in den Themen-Workshops intensiv informiert und diskutiert. Ausgelassen Party feiern und beim Lachworkshop Tränen lachen lässt sich sehr gut mit inhaltlicher Arbeit verbinden: In den Workshops beschäftigte man sich unterstützt durch kompetente Referentinnen wie z. B. Regina Hagen oder Lisa Schindler und Referenten wie etwa Prof. Andreas Buro und Roland Vogt mit aktuellen Fragen. Wie Konflikte gewaltfrei ohne Blutvergießen bearbeitet werden können, war dabei ebenso ein Thema wie die Konversion von Militärflächen. Untersucht wurde auch die Frage, wie es der BürgerInnen-Bewegung FREIe-HEIDe in Brandenburg gelungen ist, dass die Bundeswehr auf den Bombenabwurfplatz verzichten musste.

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Erste bundesweite Aktionskonferenz PAXX Peace Action Trainings PDF Drucken
Donnerstag, den 29. Juli 2010 um 21:48 Uhr

PAXX Peace Action Trainings Logo

Erste bundesweite Aktionskonferenz für die Friedensbewegung

PAXX 2010 Peace Action Trainings

Worum geht es?
Die Friedensbewegung will sich verjüngen. Ostermärsche sind zwar nicht von gestern, jetzt kommt aber auch PAXX Peace Action Trainings. Die Friedensbewegung hat erkannt, dass man neue Wege gehen muss, wenn man wieder mehr Menschen mobiliseren möchten. Deshalb laden wir zu einer besonderen Aktionskonferenz nach Mannheim ein. Das 4-tägige Treffen von Fr. 29.10. bis Mo. 1.11.2010 im Volkshaus Mannheim-Neckarau richtet sich an alle Menschen, die sich mit friedlichen Mitteln gegen Gewalt, Krieg und Militarismus engagieren wollen. Ziel ist es, die Friedensarbeit widerständiger und kreativer zu gestalten, um insbesondere wieder mehr Jugendliche und junge Erwachsene anzusprechen.

PAXX Peace Actions TrainingsWie geht das?
Im Programm der Aktionskonferenz findet sich so ziemlich alles, was aktionsorientierte Friedensbewegte als Handwerkszeug gut gebrauchen können: Ziviler Ungehorsam, Rebell Clown Action, Großpuppenbau, rechtliche Aufklärung, Straßentheater, Kommunikationsguerilla, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit... uvm.

Wer sind die Veranstalter

PAXX ist eine Initiative der DFG-VK und wird getragen von der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden, Bund für Soziale Verteidigung BSV und dem Heidelberger Partykollektiv "Party and Activism".

Achtung! Aktuelle Info (aktualisiert am 27.10.10)

Für die PAXX-Abschlussaktion am 1.11.10, 12.30 Uhr vor den Treppen zum Technoseum gibt es jetzt einen Flyer. Er steht zum Runterladen bereit auf "Flyer (PDF)" in der Spalte "Service".
Teilnahme an einzelnen Tagen zum reduzierten Teilnahmepreis von 8 € (ermäßigt 5 € inkl. Essen) möglich.

Was sind Anlässe für PAXX-Aktionsformen?

  • In Afghanistan eskaliert der Krieg mit deutscher Beteiligung. Die Ablehnung in der Bevölkerung gegen diesen Militäreinsatz wächst stetig und die Friedensbewegung ruft zum gewaltfreien Protest auf.
  • US-Präsident Obama hat sich für eine atomwaffenfreie Welt ausgesprochen und die Bundesregierung für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland. Dennoch bedarf es eines weiteren öffentlichen Drucks, damit die Atombomben wirklich abgezogen werden.
  • Deutschland ist drittgrößter Waffenlieferant weltweit. Mit geeigneten Aktionen sollen Rüstungsexporte letztlich vollständig gestoppt werden.
  • Die Bundeswehr wirbt verstärkt für die Kriegseinsätze im Ausland. Zunehmend tritt sie in Schulen, bei Ausbildungs- und Jobmessen sowie in Arbeitsämtern auf. Ein radikales Eintreten für eine Abrüstungs- und Friedenspolitik ist notwendiger denn je!
  • Auch wenn es keine Kasernen der Bundeswehr mehr in Mannheim gibt, so ist sie mit der Bundesakademie für Wehrverwaltung und Wehrtechnik dennoch in Mannheim vertreten. Zur Hintergrundinfo über die Bundesakademie

 

Was bietet das Programm von PAXX

Angeboten werden Workshops, Trainings und Seminare, u.a. zu

  • gewaltfreien Aktionen
  • zivilem Ungehorsam
  • Zivilcourage
  • Rebell Clown Action
  • Großpuppenbau
  • rechtlicher Aufklärung
  • Straßentheater
  • Kommunikationsguerilla
  • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
  • vielfältigen inhaltlichen friedenspolitischen Themen.

Was ist sonst noch wichtig?

  • Große Lust mitzumachen, aber nicht so viel Zeit? Kein Problem!
    Herzlich willkommen sind auch Interessierte, die nur an einzelnen Tagen teilnehmen können.
  • Statt Kriege verwalten: Gewaltfrei Leben gestalten
    Mit diesem Motto ist eine piffig-bunte, witzige Abschlussaktion in Vorbereitung
    Dabei wird das z. B. im Straßentheater-Workshop oder beim Großpuppenbau Erarbeitete öffentlichkeitswirksam inszeniert mit den Inhalten, die in den Workshop bearbeitet wurden.
    Unabhängig von einer Teilnahme an PAXX sind alle herzlich willkommen, diese gewaltfreie und ungewöhnliche Aktion bekannt zu machen und zu kommen.

    Wann: Mo. 1. 11.2010, 12.30-14 Uhr (Feiertag u.a. in Ba-Wü und Rheinland-Pfalz)
    Wo: Mannheim, Friedensplatz, vor den Treppen zum Technoseum Landesmuseum für Technik und Arbeit (nach dem Busabfahrtsplatz beim ADAC, unweit von Planetarium und Luisenpark-Haupteingang)

Wo gibts weitere Infos?

Genau Infos zu Zeiten und Workshop-Inhalten und -Referentinnen und -Referenten und Flyer zum Runterladen (und Weitermailen) stehen auf der PAXX-Internet-Seite.

 
Bundeswehr- und Militäraufträge für die Metropolregion PDF Drucken
Donnerstag, den 30. September 2010 um 21:19 Uhr

Unternehmen in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar, die für militärische Zwecke arbeiten

In Mannheim und der Umgebung gibt es Unternehmen, die die Bundeswehr beliefern wie beispielsweise die Graeff GmbH mit Containern und Stahlhallen. Daneben produzieren Betrieb wie Rockwell Collins aber auch Bauteile, die in Waffen eingebaut werden z. B. Cockpitanzeigen für den Eurofighter. Es handelt sich sowohl um kleinere Unternehmen wie Lucebit wie auch um hiesige Tochtergesellschaften von transnationalen Konzernen wie Tyco Electronics etwa. Auch wenn die Produkte eher unspektakulär sind oder das Militärgeschäft nur eine marginale Rolle spielt, so sind die Lieferanten dennoch Teil eines riesigen Militärapparats, der in gigantischem Maße menschliche Schaffenskraft und Kreativität verschlingt. Andererseits sind das gute Ausgangsbedingungen angesichts der Tatsache, dass diese Unternehmen wichtigeres und wertvolleres herstellen könnten. Man denke nur an Güter und Dienste, die für die Gesundheitsversorgung dienen oder in der Katastrophenvorsorge und -hilfe dringend gebraucht würden. Ein LKW kann gleichermaßen für zivile wie militärische Zwecke eingesetzt werden und stellt ein so genanntes Dual-use-Produkt dar. Für derartige Produkte wäre Konversion zumindest kein technisches Problem, weil keine neuen Erzeugnisse ertüftelt werden müssen und keine Fertigungsstraßen umgestellt werden müssen.
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200 Besucher beim Antikriegstag 2010 im Gewerkschaftshaus PDF Drucken
Freitag, den 13. August 2010 um 18:11 Uhr

Besucher beim Antikriegstag 2010 in Mannheim im Gewerkschaftshaus200 Besucher im Mannheimer Gewerkschaftshaus erlebten trotz der traurig stimmenden Tatsachen und Zahlen, die die Redner vortrugen, einen motivierenden Abend. Viele Zuhörer gingen  angeregt diskutierend nach Hause, weil die Vorträge von Donuta Sacher von Terre des Hommes und von Frank Bsirkse, ver.di-Vorsitzender, fakenreich und spannend waren. Nüchtern und sachlich erklärten sie Zusammenhänge und riefen wichtige Daten in Erinnerung. Das Duo Unkraut bereichert den Abend mit Antikriegs-Liedern und als die Fontane-Ballade "Das Trauerspiel von Afghanistan" rezitiert wurde, zeigten sich historische Parallelen zwischen damals und heute.

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