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15 | 12 | 2017
Antikriegstag 2017 PDF Drucken
Mittwoch, den 05. Juli 2017 um 21:24 Uhr

Clemens RonnefeldtAntikriegstag-Veranstaltung Antikriegstag 2017: Krisenregion Naher und Mittlerer Osten

Erfreulich: Rund 50 Besucher*innen kamen zur Antikriegstag-Veranstaltung zum Thema Krisenregion Naher und Mittlerer Osten mit Clemens Ronnefeldt (Friedensreferent beim Internationalen Versöhnungsbund) 

Antikriegstag-Veranstaltung

 

Der Referent überzeugte das Publikum durch seinen Vortrag über die Hintergründe zu Syrien, Türkei und Jemen. Statt über die Psyche von führenden Politikern zu spekulieren, zeigt Ronnefeldt mithilfe von aussagekräftigen Karten und Grafiken, warum die Region für die führenden Weltmächte interesssant ist und welche Interessen diese und die regionalen Mächte haben. Sehr hilfreich waren auch seine Lösungsversuche und Vorschläge was jede*r Einzelne ganz konkret tun kann.

 


 

Text zur Bekanntmachung der Veranstaltung

Clemens Ronnefeldt wird einen Überblick über die Region geben und insbesondere auf Syrien, die Türkei und Jemen eingehen. Durch welche Friedenspläne könnte das Blutvergießen gestoppt werden? Welche Hoffnungszeichen gibt es in diesen Ländern, die auch von Deutschland aus unterstützt werden können?

Durch zahlreiche Reisen zu Friedens- und Menschenrechtsgruppen in Irak, Iran, Syrien, Libanon, Israel, Palästina und Ägypten wird Clemens Ronnefeldt auf dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen eine Einschätzung der aktuellen Situation vornehmen und Zusammenhänge aufweisen. Dabei wird es ihm besonders auch um die Vorstellung eines Syrien-Friedensplanes gehen sowie um die Frage, was Deutschland angesichts des Krieges in Syrien tun kann.

Kriegszerstörte Häuser

Über Clemens Ronnefeldt

Clemens RonnefeldtClemens Ronnefeldt wird einen Überblick über die Region geben und insbesondere auf Syrien, die Türkei und Jemen eingehen. Durch welche Friedenspläne könnte das Blutvergießen gestoppt werden? Welche Hoffnungszeichen gibt es in diesen Ländern, die auch von Deutschland aus unterstützt werden können?

Clemens Ronnefeldt, geb. 1960 in Worms, studierte Philosophie und Theologie (Diplom). Er lebt in Freising bei München.
Von 1986-1992 war er ehrenamtlicher Sprecher der katholischen Friedensbewegung Pax Christi im Bistum Mainz.

Seit 1992 ist Clemens Ronnefeldt Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes.
So engagierte er sich in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien in Flüchtlingslagern sowie bei der Unterstützung von Friedens-gruppen.

Er nahm an Friedensdelegationen teil, die ihn nach Israel und in die palästinensischen Gebiete führten. Immer wieder war er in Syrien, im Libanon und in Ägypten, wo er u.a. jeweils mit Vertreter/innen aus dem Bereich der Friedens- und Menschenrechtsarbeit sprach.
Clemens Ronnefeldt hat im Jahre 2011 eine Modellkonferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten zusammen mit dem UN-Korrespondenten Andreas Zumach moderiert, an der 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Israel, Palästina, Syrien, Irak, Iran, Jordanien, Türkei und Kuweit teilgenommen haben. Der Referent wird auch auf die Erfahrungen eingehen, die er bei dieser Konferenz sammeln konnte.

Der Internationale Versöhnungsbund, bei dem Clemens Ronnefeldt angestellt ist, wurde 1914 von engagierten Christen im Anschluss an eine Konferenz zur Verhinderung des ersten Weltkrieges gegründet. Heute gehören dem Verband rund 100 000 Mitglieder in 50 Staaten der Erde an. Sieben Friedensnobel-preisträgerinnen und Nobelpreisträger, darunter Dr. Martin Luther King, gingen aus dem Internationalen Versöhnungsbund hervor. Der Verband hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.

1. September – Antikriegstag oder Weltfriedenstag

Seit Beginn der 1950er Jahre wurde in der DDR der 1. September als „Tag des Friedens“ bzw. als „Weltfriedenstag“ in öffentlichen Versammlungen und Kundgebungen begangen. In der Bundesrepublik Deutschland wird dieser Tag alljährlich als „Antikriegstag“ begangen. Er erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939. Die westdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging von der Friedensbewegung und vom Deutschen Gewerk-schaftsbund aus. Der DGB rief erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen auf. Auch in der Gegenwart rufen die Friedensbewegung und der DGB am 1. September zu Kundgebungen und Veranstaltungen anlässlich des Antikriegstages bzw.Weltfriedenstages auf.

Veranstaltungs-Flyer