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25 | 09 | 2018
Max-Joseph-Straßenfest gegen Fremdenfeindlichkeit PDF Drucken
Sonntag, den 15. April 2018 um 06:15 Uhr

Max-Joseph-Straßenfest 2018 gegen Fremdenfeindlichkeit

Erfreuliche Resonanz beim Straßenfest gegen Fremdenfeindlichkeit

Bekanntlich ist das nächste Highlight für das wir uns als DFG-VK und Friedensplenum Mannheim einsetzen der FRIEDEN GEHT! Staffellauf gegen Rüstungsexporte. In weniger als drei Wochen werden die Geher*innen und Läufer*innen des vierten Staffellauftages in Heidelberg und Mannheim eintreffen und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Es gab viele Menschen, die sich durch unseren Infostand am 5. Mai beim Fest angesprochen fühlten und Fragen zur Kundgebung gegen Rüstungsexporte am 24. Mai am Alten Messplatz hatten.

Dann werden nämlich die aus Ladenburg kommenden Läufer*innen mit viel Applaus und Jubel empfangen. Redner und Rednerinnen darlegen, weshalb die Forderung an die Bundesregierung für richtig halten Rüstungsexporte zu verbieten und der Staffellauf dafür bestens geeignet ist. Musikalische Beiträge werden das betonen und Essen und Trinken werden alles zu einer runden Sache machen.

Mitläufer im positiven Sinne

Wir haben lange gebangt und gezittert, ob es uns gelingt, Menschen mit  überdurchschnittlichem Können für die Halbmarathon-Strecken des Staffellaufs zu begeistern. Wenn man gut 21 Kilometer in einer Stunde und 50 Minuten laufen kann, muss man nämlich ziemlich fit und trainiert sein. Tatsächlich sprach uns ein ambitionierter Mann an, der den Staffellauf gut findet, ambitionierter Läufer ist und großes Interesse hat, die 21 Kilometer zu laufen.

Offensichtlich hat sich unser Werben gelohnt, denn inzwischen haben sich drei Läufer angemeldet, die am 25. Mai um 8 Uhr vom Alten Messplatz über den Karlstern und den Käfertaler Wald nach Lorsch laufen werden. Das freut uns enorm und wir werden sie mit entsprechend anfeuern.

Rüstungskonzern Rheinmetall in die Pflicht nehmen

Auch wenn es nicht die rote Karte ist, die an den Vorstandsvorsitzenden von Rheinmetall gesendet wird, so hat sie es dennoch in sich. Sie ist an den obersten Boss der Rheinmetall AG gerichtet und enthält die Aufforderung: „Stoppen Sie die Munitionsexporte aller Rheinmetall-Unternehmen an kriegführende und menschenrechtsverletztende Staaten!“ Diese Protestpostkarte lag an unserem Stand aus und sie wurde von 21 Personen unterschrieben. Sie werden neben tausenden anderen in der Rheinmetall-Poststelle ankommen. Es nur ein Teil der tödlichen Produktpalette und insofern, die Forderung nach einem ersten Schritt. Die Postkartenaktion ergänzt andere Formen des Protests wie etwa die Protestkundgebung  anlässlich der Aktionärsversammlung am 8. Mai 2018 in Berlin mit dem Motto „Rheinmetall entrüsten!“

Propaganda-Tag der Bundeswehr

DFG-VK und Friedensplenum werden der Bundeswehr am 9. Juni kräftig in die Suppe spucken, wenn sie am „Tag der Bundeswehr“ tausende Menschen in das sogenannte Bildungszentrum der Bundeswehr in MA-Neuostheim locken wird. Wie angekündigt wird sie sich mit „Technik, Action, Bildung, Karriere und Spaß für die ganze Familie“(!)präsentieren. Wir werden mit Gegenaktionen verdeutlichen, dass Militär und Waffen keineswegs eine unumgängliche Notwendigkeit sind, sondern in Wirklichkeit auch Ursache von Konflikten und Kriegen sind.